SGV Bergisch Gladbach
Flyer - Download:
/uploads/pdf/1255526494-WP-2-09-Homepage.pdf /uploads/pdf/1255526531-1255330703-Kids2009_1.pdf



Gerry Wanda


 
„Jesök un Jefunge”

von Gerry Wanda, 05.05.2010

Übern Garten durch die Lüfte
Hört ich Wandervögel ziehn,
Das bedeutet Frühlingsdüfte,
Unten fängt's schon an zu blühn.
                                                
(Josef von Eichendorff)

„Frühlingserahnen im Diepental” lautet das Wanderthema für den heutigen 22.April. Eines nehme ich gleich vorweg: Mer han en jefunge, dä Frühling!! He op dem Parkplatz Buchmühle sching en de fröhe nüngte Stund zwar de Sunn, de Temperatur is em einstellije Bereich echt schattich. Ävver en Diepentol kann dat janz anders sin. Un esu wor it!

Anton MeierUnser heutiger Wanderführer Anton Meier gibt eine kurze Anfahrtsinstruktion und wir setzen uns in Marsch. Auf dem Weg ins Zielgebiet gabeln wir unterwegs noch drei weitere Mitwanderer auf, bevor es Nonstop zum Parkplatz an der Diepentaler Talsperre, auch Halbachtalsperre, geht. Anton begrüßt die Gruppe herzlich, erläutert den Wanderweg und deutet zum anderen Ufer des Sees, auf das Ziel unserer späteren Einkehr. Das „Haus Diepental“. Dieses Café– Restaurant ist seit über hundert Jahren, genau wie das gesamte öffentlich zugängliche Erholungsgebiet Diepental und die Talsperre im Privatbesitz der Familie Halbach. Die Diepentaler Talsperre, die den Murbach aufstaut, ließ August Halbach in den Jahren 1902 -1908 zur Stromerzeugung erbauen. Auch heute liefert sie noch Strom aus Wasserkraft in das öffentliche Stromnetz.

Wir überqueren den Straßendamm, der oberen und unteren Stausee von einander trennt, biegen links ab und folgen dem Ufer des unteren Stausees, dem Diepental, bis zur Wietsche-Mühle. Hier ist ungefähr die halbe Strecke unserer Rundwanderung erreicht. In der gemütlichen Gaststube dieses urigen, am Ufer des Murbachs gelegenen Lokals, legen wir eine kleine Trinkpause ein. Gegen Ende bescheren wir den Wirtsleuten noch 2 gemeinsam gesungene und von Anni Lauhoff auf der Mundharmonika begleitete Wanderlieder. Es hilft aber nichts. Wir müssen zahlen! Also ziehen wir weiter unseres Weges. Nach längerem Anstieg und Durchquerung eines kleinen Industriegebiets erreichen wir die B 232, der wir eine kurze Strecke folgen. Ein Hinweisschild zum Rosenthal eröffnet uns einen herrlich sonnigen Höhenweg. Die Luft hat sich etwas erwärmt. Der Frühling zeigt sich von seiner schönen, farbenfrohen Seite. Überall Frühlingsblüher. Teils bereits voll in Blüte, teils als Knospen. Pferde sonnen sich auf der Koppel, eine Taube beäugt uns aus einer Baumkrone und ein Schmetterling läßt seine herrliche Flügelzeichnung in der Sonne erstrahlen. Nach Erreichen des Rosenthals ist es nicht mehr weit bis zu unserer Einkehr.

Das Haus Diepental zeigt sich als überaus einladend gepflegt. Man hat sowohl auf der Terrasse als auch im Innenraum für uns eingedeckt. Die Bedienung ist freundlich und fix. Die umfangreiche Speisekarte wird dem kleinen und dem großen Appetit gerecht. Übereinstimmend wird unter den Teilnehmern das schmackhafte, appetitlich dargereichte und reichlich bemessene Essen gelobt. Ein Restaurant, bei dem ohne Wenn und Aber das Preis- Leistungsverhältnis stimmt.

Anerkennende und dankende Worte an unseren Anton Meier für diese schöne Wanderung richtete Dieter Schneppensiefen. Die Gruppe bestätigte das mit einem herzlichen

Frisch Auf !“


zur Galerie

  Die Bilder wurden von unserem Wanderfreund
Norbert Grätz
zur Verfügung gestellt

 

Veranstaltungen / Termine
Dienstag, 07. September 2010
Bergab und bergauf mehr
Donnerstag, 09. September 2010
Durch Felder, Wiesen und Wälder bei Delling mehr
Freitag, 10. September 2010
Fledermäuse - Heimliche Jäger der Nacht mehr
Freitag, 10. September 2010
Wir singen Volkslieder im Singekreis mehr
Samstag, 11. September 2010
Der Sonne entgegen, von Ost nach West mehr