SGV Bergisch Gladbach
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Gerry Wanda


       Auf Sonnigen Pfaden

              von Gerry Wanda, 12.03.2010

Bergisch Gladbach Markt, 9 Uhr. Die Stadt scheint gerade zu erwachen. Der Zeitungsladen hat seinen Zeitungsständer vor der Tür, das Rathauscafé ist geöffnet. Etliche Menschen steuern die Bushaltestellen an. Mehr oder weniger eilig. Einige Damen mit Handtasche und Stoffbeutel oder Plastiktüte in der Hand. Manche Herren mit Aktenkoffer. Wieder andere die Zeitung in der einen Hand, den Kaffee to Go in der anderen und den Daypack lässig über eine Schulter gehängt. Teilnehmer/innen unserer Gruppe wird man an festem Schuhwerk, wetterfester Kleidung, Rucksack und den ein oder anderen Wanderstock erkennen.

Grete Mehler Für den heutigen 9. März hatte  Wanderführerin Grete Mehler eine Wanderung „Durch die Hardt“ geplant. Aus Sicherheitsgründen hat Grete umdisponiert und für uns eine Wanderung mit weniger Schnee vorgesehen.

 

Es ist Viertel nach Neun an diesem strahlend sonnigen Dienstagmorgen. Die ersten vier Wanderfreundinnen und -freunde sind eingetrudelt. Mit einem Mal geht es Schlag auf Schlag. Pünktlich um ½ Zehn ist eine illustre Gruppe von 24 Teilnehmern/ innen am Treffpunkt versammelt. Mit einem gekonnten Manöver entern wir den nächsten Wupsi 426 . Über Sonnenweg, Dombach, Herrenstrunden erreichen wir unsere Ausstiegshaltestelle Unterthal. „Auf, auf ihr Wandersleut´!“ schallt Grete´s Stimme durch den Bus. Also an der Gaststätte Keuser alles ´raus.

Ich blicke mich um. Wenn ich das noch so richtig im Ohr habe, sollte es eine Wanderung mit weniger Schnee werden. Was ich hier sehe ist, verglichen mit Bergisch Gladbach City, ein Tiefschneegebiet. Macht nichts. Es sieht einfach toll aus, die verschneite, in der Sonne glitzernde Landschaft.

Grete begrüßt die Gruppe nochmals und erklärt kurz und bündig, dass es 2x rauf und 2x runter geht, bevor wir in Scherf eine Einkehr halten. Ein gemeinsames Frisch auf und los geht’s.

Erst Unterthal, dann Oberthal. Unser Weg führt uns weiter über verschneite sonnige Höhen und lichtdurchflutete Waldwege Richtung Eikamp. Wegen des noch fehlenden Laubes scheint die Sonne bis ins Unterholz. Es ergeben sich interessante Motive. In manch´ schattigen Hohlwegen ist es streckenweise recht glatt. Da kann auch ein kleines Gefälle zu einer riskanten Rutschbahn werden. Fast alle nehmen das ein oder andere weideumspannende Stahlseil gerne als Abstiegshilfe an. Die Luft ist klar und wo immer eine kleine Pause eingelegt wird, bietet sich von der Höhe ein unvergleichlicher Fern- oder Rundblick. Gelegenheiten, dem Gesicht ein kurzes Sonnenbad zu gönnen, kommen auch nicht zu kurz.

In lockerer Hammelherdenformation folgen wir der Schallemicher Strasse bis nach Scherf. Hier halten wir bei der „Lindenwirtin“ Einkehr. Das Restaurant macht einen gepflegten Eindruck und bietet eine umfangreiche Speisekarte. Das Essen wird von allen Teilnehmern /innen als reichlich, wohlschmeckend und qualitativ hochwertig gelobt. Die Bedienung ist freundlich, das Preis- Leistungsverhältnis stimmt.

Gestärkt sind wir. Jetzt haben wir noch ca. 10 Minuten den Berg  hinunter, bis zur Haltestelle Klasmühle vor uns. Ursula Bange nutzt die noch verbleibende Wartezeit um Grete, im Namen der Gruppe, für diese schöne Wanderung herzlich zu danken, bevor wir wieder einen Wupsi entern und frohgelaunt unsere Heimfahrt antreten.


 

Grete, es war einfach wieder schön. Von dieser Stelle auch noch einmal
einen herzlichen Dank und ein freundliches

Frisch auf!


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Die Bilder wurden von unserem Wanderfreund
Norbert Grätz
zur Verfügung gestellt
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